Der weltliche Zustand ist kein Maßstab

وَمَا أَرْسَلْنَا فِي قَرْيَةٍ مِّن نَّذِيرٍ إِلَّا قَالَ مُتْرَفُوهَا إِنَّا بِمَا أُرْسِلْتُم بِهِ كَافِرُونَ
وَقَالُوا نَحْنُ أَكْثَرُ أَمْوَالًا وَأَوْلَادًا وَمَا نَحْنُ بِمُعَذَّبِينَ

Wir haben in keine Stadt einen Warner gesandt, ohne dass diejenigen, die in ihr üppig lebten, gesagt hätten: "Gewiss, dass, womit ihr gesandt seid, verleugnen wir."
Und sie sagen: "Wir haben mehr Besitz und Kinder, und wir
werden nicht gestraft werden."

Sie, die Kuffār, wurden darin getäuscht, dass die Menge des Hab und Gutes bestimmt, ob man von Allāh akzeptiert wird oder nicht. Gleiche Denkmuster siehst du bei vielen, die sich dem Islam zuschreiben. Sie denken, dass sie es ihnen eigentlich nicht schlecht gehen dürfte, da sie ja der Wahrheit folgen.

Das weltliche Wohl ist zu einem eine relative, subjektive Sache, die mit dem Empfinden des Menschen zu tun hat und zum anderen kein Maßstab, an dem die Wahrheit oder Zufriedenheit Allāhs gemessen wird.

أَيَحْسَبُونَ أَنَّمَا نُمِدُّهُم بِهِ مِن مَّالٍ وَبَنِينَ نُسَارِعُ لَهُمْ فِي الْخَيْرَاتِ ۚ بَل لَّا يَشْعُرُونَ

Meinen sie etwa, dass wir, wenn wir sie mit Besitz und Söhnen unterstützen,
Uns beeilen, ihnen gute Dinge (zu gewähren)? Aber nein! Sie merken nicht.

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