Biographie von Ahmad ibn Hanbal

Ahmad ibn Hanbal

Imam Abu Abdillah Ahmad ibn Muhammad ibn Hanbal ibn Hilal ibn Asad ibn Idris ibn Abdillah ibn Hayyan ibn Abdillah ibn Anas ibn Auf ibn Qasit ibn Mazin ibn Shaiyban ibn Dhul ibn Tha’laba ibn Ukaba ibn Sa’b ibn Ali ibn Bakr ibn Wail ibn Qasit ibn Hinb ibn Afsa ibn Du’ama ibn Dshadila ibn Asad ibn Rabi’a ibn Nizar ibn Ma’d ibn Adnan.

Ahmad ibn Hanbals Mutter verließ Marw, als sie mit ihm schwanger war. Er wurde in Bagdad geboren und zwar im Monat Rabi‘ al-Awwal des Jahres 164 n.H. Nach Aussage anderer wurde er in Marw geboren und als Säugling nach Bagdad gebracht.

Er war ein hervorragender Hadith-Gelehrter (und ebenso ein hervorragender Faqih). Aus seiner Feder stammt die bekannte Hadithsammlung „Musnad Ahmad“, in der er so viele Ahadith zusammenstellte wie niemand je zuvor. Er soll eine Million Ahadith auswendig gekonnt haben. Er gehörte zu den Schülern und engvertrauten des al-Imam al-Shafi’i und blieb bei ihm, bis dieser nach Ägypten ging. As-Shafi’i sagten über ihn: „Als ich aus Bagdad fortzog, ließ ich dort keinen gottesfürchtigeren und keinen besseren Rechtsgelehrten als Ibn Hanbal zurück.

Als man Ibn Hanbal aufforderte, die Geschaffenheit des Qurans zu erklären – das war unter dem Kalifen al-Musta’sim billah, der selbst weder lesen noch schreiben konnte und der zum Disput mit ibn Hanbal, welcher leugnete, auf dergleichen Aussagen bei seinem Studium gestoßen zu sein, Rechtsgelehrte und Richter schickte -, weigerte er sich. Daraufhin peitschte man ihn aus und kerkerte ihn ein. Dies geschah im letzten Drittel des Monats Ramadan im Jahre 220 n. H.. Seine Inhaftierung dauerte 28 Tage an und endete erst mit dem Tod des al-Musta’sim, dessen Nachfolger, al-Wathiq, Ibn Hanbal unter Hausarrest stellte. Erst al-Mutwakkil gab ihm seine volle Freiheit wieder, verlieh ihm ein Ehrengewand und behandelte ihn mit großer Zuvorkommenheit. Al-Mutwakkil beendete auch die Fitna in Bezug auf die Geschaffenheit des Qurans.

Ibn Hanbal war ein gutaussehender Mann, mittelgroß, färbte sich das Haar mit einem hellen Henna und hatte einen mit schwarzen Haaren durchsetzten Bart.

Eine Anzahl von hervorragenden Gelehrten studierte bei ihm. Unter diesen werden z.B. Muhammad ibn Isma’il al-Buchary und Muslim ibn al-Hajjaj an-Naisabury gezählt.

Er starb am Freitagmorgen, dem 12. Rabi‘ al-Awwal des Jahres 241 n. H. in Bagdad und wurde am Friedhof vom Bab Harb begraben.

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