Die Kreuzzüge

Im Jahr 492 n. H. (1091-1092 n. Ch.) betraten kolossale Heere der Christen (Kreuzzügler) Jerusalem und okkupierten das Land. Laut einigen muslimischen Historikern haben sie über 60000 Menschen massakriert. Das 5. Jahrhundert zeichnete sich mit starker Unstabilität und massenhafter politischer und rassischer Konkurrenzen in der islamischen Welt aus.

Es gab das schwächelnde Kalifat der Abbasiden, die beinahe nur noch Puppen waren und sich dem Willen andere Sultanate unterwerfen mussten (wie etwa den Buwayhiden, mit shitischen Tendenzen). Daneben gab es das Kalifat der Fatimiden. Die Konflikte zwischen den Seldschuken und den Ghaznawiden und anderen Emporkömmlingen. Für die christlichen Kreuzzügler eine goldene Möglichkeit, die sie ausnutzen mussten.

Ein priesterliche Augenzeuge, Raimund von Agiles, berichtet von "wundersamen Dingen" die es zu sehen gab: "Zahllose Sarazenen (Muslime) wurden enthauptet … andere mit Pfeilen erschossen oder über die Zinnen der Türme in die Tiefe gestürzt; wieder andere wurden tagelang gefoltert und dann den Flammen überantwortet. Auf den Straßen konnte man haufenweise abgehauene Köpfe, Hände und Füße sehen. Überall musste man sich seinen Weg durch Pferde - und Menschenleiber bahnen. "

Andere westliche Historiker nennen Einzelheiten wie das Erdolchen von Frauen, das Schleudern von Säuglingen über die Stadtmauern oder Zerschmettern an Pfählen. Die übriggebliebenen 70000 "Muselmänner" wurden niedergemetzelt.

Die Geschichte wiederholt sich. Wenn gleiche Umstände und Ursachen sich wiederholen, dann wiederholen sich auch die Reaktionen und Wirkungen; so scheint es zumindest.